ICQ Locks Out Users

July 1st, 2008 by Torsten

As of today, users with old or non-official ICQ Clients are no longer able to log into the ICQ Network. They received no prior notice and just get the message that their client is too old. The reason for this is still not known, but it has been speculated that it is due to ICQ wanting all users “upgrade” to the new ICQ6 Client. Many users reported the problem in the official ICQ support forum and the first fixes for the problem already appeared in the net.

This incident clearly shows once more that we should not surrender our freedom to communicate to a single power. We should not trust and rely on a proprietary network such as ICQ, AIM or MSN because all our communication can be monitored and restricted by them. If we use such a service, they are able to effectively control a part of our daily communication. That is why everybody should consider switching to the decentral and open Jabber (XMPP) chat network. It’s the community, not some greedy corporation that is in control of this chat service. Everybody can host and control his own Jabber server or choose one that he considers trustworthy. Creating a Jabber account is very easy and there are several free clients out there. Go and get Jabber now!

Offener Brief an Grafikartenhersteller NVIDIA

March 6th, 2008 by Torsten

AMD/ATI hat es bereits getan und Intel tut es schon lange: Sie arbeiten aktiv mit der Community rund um Freie Software zusammen und ermöglichen so die Entwicklung von guten, freien und zukunftssicheren Treibern für ihre Grafikkarten. NVIDIA ist der einzige große Grafikkartenhersteller, der immernoch keine Spezifikationen seiner Hardware herausgibt und ausschliesslich unfreie Treiber veröffentlicht, in denen immer wieder Sicherheitslücken gefunden werden und die oft nicht zuverlässig oder (bei neueren Karten) gar nicht funktionieren.

Die Initiative OpenTheBlob ist jetzt angetreten, diesen Missstand zu beseitigen. Sie haben einen Offenen Brief an NVIDIA geschrieben und bieten Jedem die Möglichkeit, ihn zu unterzeichnen. In kürzester Zeit haben dies mehr als 6000 Menschen getan und es werden immer mehr. Je mehr Unterzeichner es letztendlich sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Verantwortlichen bei NVIDIA wachgerüttelt werden, endlich den Geist der Zeit erkennen und sich für unsere Freiheit entscheiden. Bis es soweit ist, kann man auch mit Geld bzw. Kaufentscheidungen Einfluß ausüben: Solange es keine freien Treiber für NVIDIAs Produkte gibt(, die alle Funktionen unterstützen), kauft man besser die Produkte der Konkurrenz, die diese Bedingung bereits erfüllen. Auch hier gilt: Je mehr Menschen dies tun, desto wirkungsvoller ist es.

Richard Stallman in Deutschland

February 5th, 2008 by Torsten

Alle, die mein letzter Blog-Eintrag neugierig gemacht hat und jetzt mehr über Freie Software wissen wollen, möchte ich auf den Besuch von Richard Stallman in Deutschland hinweisen. Er ist der Gründer und Visionär der Bewegung rund um Freie Software und des GNU Projektes, aus dem später GNU/Linux hervorgegangen ist. Seine Vorträge sind immer sehr klar, informativ und inspirierend. Ich kann jedem, der die Möglichkeit hat, einen seiner Vorträge zu besuchen, dies wärmstens empfehlen.

Am 18.02.2008 hält Stallman im Atrium des media centre (Johannisstraße 20, 10117 Berlin) einen Vortrag über die “Philosophie und die Geschichte der Freien Software”. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr und kostet 5 EUR Eintritt.

Am 20. und 21.02.2008 ist er dann in Jena. Erst hält er im Intershop Tower auf Etage 27 den Berliner Vortrag und am zweiten Tag spricht er dann über “Copyright vs. Community” auf Etage 29.

System der Unfreiheit

January 26th, 2008 by Torsten

Unsere Freiheit wird zunehmend eingeschränkt: Online-Durchsuchung und Vorratsdatenspeicherung sind nur einige der Instrumente, die in letzter Zeit zurecht heftig kritisiert wurden. Es ist verwunderlich, dass fast alle Kritiker an anderer Stelle ihre Freiheit schon lange aufgegeben haben und sich diesem Umstand oft nicht einmal bewusst sind. Sie wollen nicht, dass der Staat, der eigentlich nur im Interesse seiner Bürger handeln sollte, die Möglichkeit bekommt, ihre täglichen Computer- und Internetaktivitäten zu überwachen. Gleichzeitig aber räumen sie, völlig freiwillig und ohne Zwang, unzähligen Firmen und Einzelpersonen, die sich nicht dem Allgemeinwohl verschrieben haben, genau diese Möglichkeit ein. Doch damit nicht genug. Sie ermöglichen nicht nur Anderen diese Überwachung, sondern geben ihnen zusätzlich auch noch die volle Kontrolle über ihren Computer und ihre anderen elektronischen Helfer… Hier den ganzen Text lesen!